Homeserver

Argon One M.2 Gehäuse in Verpackung für den Homeserver
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verpacktes Argon One M.2 Gehäuse

Material für den Homeserver

  • Argon One M.2 Gehäuse
  • Raspberry Pi 4 8GB
  • Intenso Interne M.2 SSD SATA III 120GB
  • Kabel USB-A auf USB-A
  • Netzteil
  • ggf. Ethernetkabel

In diesem Beitrag wollen wir mit einem Raspberry Pi einen kleinen Homeserver bauen, auf wir mit Docker verschiedene Dienste laufen lassen können.

Packungsinhalt

  • eine Adapterplatine für HDMI und Audio
  • ein Tütchen mit Schrauben, Rutschstoppern und aufklebbaren Wärmeleitpads.
  • Einen Doppel-USB-Stecker
  • das Gehäuseoberteil mit Lüfter
  • die Basisplatte für die Montage der M.2 SSD

Packungsinhalt des Argon One M.2
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Packungsinhalt

SSD montieren

Zunächst löst du die kleine Schrauben am Ende gegenüber des m.2 Steckplatzes. Die m.2 SSD steckst du vorsichtig in den vorgesehenen Steckplatz auf der Basisplatte. Dank der Aussparungen ist sie verpolungssicher. Die SSD steht danach etwas schräg nach oben. Dann drückst du die SSD runter, bis sie parallel zur Platine liegt und schraubst sie mit der Schraube fest. Jetzt ist die SSD schon benutzbar. Stecke das USB-Kabel in den USB-Port der Basisplatine und das andere Kabelende in einen anderen Rechner und du kannst Raspberry Pi OS bereits drauf flashen. Es könnte ein Warnhinweis vom Imager erscheinen, dass du das Image auf einen großen Datenträger schreiben willst, aber das wollen wir ja gerade.

Basisplatte mit verschraubter m.2 SSD
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Basisplatte mit verschraubter m.2 SSD

Raspberry vorbereiten

Bevor du den Raspberry Pi einsetzen kannst, braucht er noch etwas Vorbereitung. Zunächst steckst du vorsichtig die Adapterplatine auf Klinkenbuchse und HDMI-Ports. Das braucht gerade bei einem neuen Raspi etwas Kraft. Achte darauf, die Stecker nicht abzuwinkeln, sonst besteht die Gefahr, die Adapterplatine zu zerstören! Schlimmstenfalls sogar den Raspi.

Die Adapterplatine führt nicht nur HDMI und Audio aus dem Gehäuse heraus, sondern macht aus den beiden Micro-HDMI Buchsen Standard-Full-Size-Ports, allerdings spielt das für unseren Homeserver nur eine untergeordnete Rolle, da er ohne Monitoranschluss laufen wird.
Tipp: Falls du einen bereits benutzen Raspi verwendest, solltest du CPU und RAM-Chips mit einem Wattestäbchen und etwas Isopropanol von Schmutz und Fett befreien, damit die Wärmeleitpads besser haften.

Raspberry Pi  mit Adapterplatine
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Raspberry Pi mit Adapterplatine

Die Wärmeleitpads sind auf beiden Seiten mit Kunstofffolie vor Austrocknung geschützt. Entferne diese auf beiden Seiten und klebe je ein Pad auf den SoC und RAM.Sie helfen dabei, die Abwärme über die Zapfen im Gehäuseoberteil nach außen zu leiten.

Raspberry Pi montieren

Jetzt ist es Zeit, den Raspberry Pi samt Adapterplatine einzusetzen. Dazu richtest du anhand der USB und HDMI Ports im Gehäuseoberteil aus (achte darauf, dass die bündig mit den Aussparungen am Gehäuse sind) und drückst beides mit „sanfter“ Gewalt in das Oberteil rein. Sei dabei vorsichtig, dass sich die GPIO Stiftleiste nicht verbiegt!

Beim Gehäuse waren vier kurze und vier lange Schrauben dabei. Mit den kurzen Schrauben befestigst du Pi und Adapterplatine, die langen halten die Basisplatte am Oberteil. Im Foto unten habe ich dir die Positionen markiert, an denen die kurzen Schrauben eingeschraubt werden.

Mrkierungen der kurzen Schrauben
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Position der kurzen Schrauben

Falls du die Rutschstopper verwenden möchtest, solltest du sie jetzt nacheinander von der Trägerfolie abziehen und sie in die runden Aussparungen auf der Unterseite der Basisplatte einkleben. Achte darauf, dass sie genau sitzen, sonst wackelt der Homeserver später!

Zu guter Letzt, schraubst du die Basisplatte mit den vier langen Schrauben am Oberteil fest. Damit ist die Hardwaremontage beendet und du kannst den Server

in Betrieb nehmen und einrichten. Auch Docker solltest du natürlich installieren.

Konfiguration

Das Argon One M.2 Gehäuse ist aktiv (durch den Lüfter) und passiv (über die Zapfen im Oberteil) gekühlt.
Wann der Lüfter anlaufen soll, kannst du über das Programm argonone-config einstellen.
Es würde dem Kommando

curl https://download.argon40.com/argon1.sh | bash

heruntergeladen und installiert. Wenn du es mit

argonone-config

aufrufst, kannst du auswählen, ob der Lüfter ständig arbeiten soll oder eine Temperaturgrenze des SoC bestimmen, ab der aktiv gekühlt werden soll. Bei mir reicht in der Regel die passive Kühlung aus.
Zum Abschluss noch ein Tipp, da ich inzwischen mehrere Argon One M.2 Gehäuse im Einsatz habe, habe ich zur Unterscheidung die Hostnamen mit einem weißen Marker auf die Oberseite geschrieben.

Du kannst jetzt in Docker Pi-Hole, GiTea, mariadb und DokuWiki und vieles weitere installieren. Auch das NAS kannst du parallel dazu den diesem Homeserver realisieren.

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